Gebären und Stillen
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Qualität und Evidenz in der Wochenbettbetreuung

Beim (Wieder-) Einstieg in die Wochenbettbetreuung steht die Hebamme mehr denn je im Spannungsfeld zwischen evidenzbasierter Betreuung und zunehmender Arbeitsverdichtung. Daher ist es zur Zeit wichtiger denn je, dass die Kolleginnen eine klare Struktur haben, die ihnen hilft, die Arbeitsprozesse zu organisieren, den Anforderungen des Vertrages an Qualitätssicherung gerecht zu werden und gleichzeitig mit einfachen Mitteln Handwerkszeug zu bekommen, das es möglich macht, aktuelle Leitlinien und Evidenzen in der Praxis umzusetzen.

Wir sehen uns gemeinsam die unterschiedlichen Herausforderungen im frühen und späten Wochenbett an, die Leistungen, auf die die Frauen und Familien Anspruch haben und wie die vertraglichen Mindestanforderungen an Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität umgesetzt werden können.
Am zweiten Tag geht es darum, dass ich Ihnen das Vergütungsverzeichnis vorstelle und wir gleichzeitig die Möglichkeiten und Grenzen der Abrechnung besprechen. Die aktuellen Leitlinien, die den Bereich der Wochenbettbetreuung betreffen, werde ich Ihnen vorstellen, ebenso wie die vorhandenen Evidenzen und die Herangehensweise für eigene Recherchen. Wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse Einzug halten in die tägliche, praktische Arbeit wird den zweiten Tag abschließen.

Tag 1

  • Anforderungen im frühen und späten Wochenbett und Strukturierung
  • gesetzliche Grundlagen
  • vertragliche Grundlagen
  • Qualitätssicherung und Umsetzung von Mindestanforderungen

Tag 2:

  • Abrechnung von Leistungen
  • aktuelle Leitlinien und Evidenzen in der Wochenbettbetreuung und Anwendung in der Praxis

Dozentin: Daniele Erdmann, Hebamme, QM Multiplikatorin

Zielgruppe: Hebammen, die freiberuflich Wochenbettbetreuung anbieten

Methoden: Theorieinput, Austausch, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit

Material: Handout

Wann:
9.05.2019  11.00-17.00 Uhr
10.05.2019  9.00-16.00 Uhr

Kosten: 220 €

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